Top 3 Maßnahmen für Sichtbarkeit in ChatGPT & Co.

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    Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen nicht mehr nur bei Google, sondern direkt bei ChatGPT, Google AI, Claude, Gemini oder Perplexity. „Wer bietet WordPress-Optimierung in Wien an?“ oder „Welche Agentur hilft mir, meine Website zu verbessern?“ – solche Fragen werden heute oft an ein KI-System gerichtet statt in eine klassische Suchleiste getippt.

    Die gute Nachricht: Man kann selbst einiges dafür tun, dass die eigenen Inhalte für diese Systeme überhaupt verständlich sind. Die ehrliche Nachricht: Eine bestimmte Empfehlung durch ein KI-System lässt sich von niemandem seriös garantieren – auch nicht von uns. Was man beeinflussen kann, sind die eigenen Grundlagen. Hier die drei Maßnahmen, die aus unserer Erfahrung den größten Unterschied machen.

    1 – Ein klarer Satz, wer man ist

    Viele Websites beschreiben sich selbst eher werblich als sachlich – starke Headlines, aber kein Satz, der schlicht sagt: Wer bietet was an, für wen, und wo. Genau das brauchen KI-Systeme aber als Ausgangspunkt.

    Klein, aber wirksam: Ein einziger, klar formulierter Satz gleich am Anfang der Startseite oder Über-uns-Seite reicht oft schon – zum Beispiel „[Unternehmen] ist ein/e [Branche] in [Ort] und bietet [Kernleistungen].“ Dieser Satz sollte an mehreren Stellen konsistent auftauchen: Website, Google-Unternehmensprofil, Social-Media-Profile, Verzeichniseinträge. Je einheitlicher diese Beschreibung überall steht, desto eindeutiger lässt sie sich zuordnen.

    2 – Echte Frage-Antwort-Inhalte statt Stichworte

    KI-Systeme extrahieren Informationen besonders gut aus Inhalten, die bereits in Frage-Antwort-Form vorliegen. Eine Leistungsseite mit Stichworten („WordPress, SEO, Webdesign“) liefert dafür deutlich weniger her als eine FAQ-Seite mit echten, ausformulierten Antworten auf die Fragen, die Kund:innen tatsächlich stellen.

    Klein, aber wirksam: Es müssen nicht sofort 20 Fragen sein. Fünf bis zehn echte, alltagssprachlich formulierte Fragen mit vollständigen Antworten bringen mehr als eine lange Liste an Schlagworten. Wichtig ist außerdem, dass diese Inhalte technisch auch tatsächlich lesbar sind – also im HTML-Code stehen und nicht erst nachträglich per JavaScript nachgeladen werden.

    3 – Erwähnungen von außen sammeln

    Was andere über ein Unternehmen schreiben, wiegt für viele Systeme oft mehr als das, was das Unternehmen selbst über sich sagt. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil, Einträge in Branchenverzeichnissen, Kundenbewertungen mit konkretem Kontext oder ein Beitrag in einem Fachmedium – all das sind Signale, die von außen kommen und dadurch glaubwürdiger wirken als reine Eigenwerbung.

    Klein, aber wirksam: Ein guter erster Schritt ist, das eigene Google-Unternehmensprofil vollständig zu pflegen – korrekte Kategorie, konsistente Adresse, ausformulierte Leistungsbeschreibungen. Danach lohnt sich der Blick auf bestehende Kundenbeziehungen: Ein Kunde, der ohnehin zufrieden ist, verlinkt oft gerne mit ein paar erklärenden Worten auf die eigene Website – das ist oft leichter zu bekommen als eine völlig neue Erwähnung.

    Was das für die eigene Website bedeutet

    Keine dieser drei Maßnahmen erfordert einen kompletten Website-Relaunch. Es geht nicht darum, alles neu zu machen, sondern gezielt zu ergänzen, was aktuell fehlt – ein klarer Satz hier, eine FAQ-Seite dort, ein paar gepflegte externe Profile. Das lässt sich Schritt für Schritt umsetzen, unabhängig davon, wie alt oder neu die bestehende Website ist.

    Häufige Fragen zur Sichtbarkeit in ChatGPT

    Kann man garantieren, in ChatGPT genannt zu werden?

    Nein. Niemand kann seriös versprechen, dass ChatGPT oder ein anderes unabhängiges KI-System ein bestimmtes Unternehmen bei einer bestimmten Frage nennt. Beeinflussbar sind nur die eigenen Grundlagen – verständliche Inhalte, klare Struktur, echte Erwähnungen von außen.

    Wie lange dauert es, bis sich Verbesserungen zeigen?

    Das lässt sich nicht pauschal sagen. KI-Systeme greifen unterschiedlich häufig auf aktuelle Inhalte zu, und eine einzelne Testfrage ist immer nur eine Momentaufnahme. Sinnvoller als ein fixer Zeitraum ist eine wiederholte Stichprobe über mehrere Monate, um echte Veränderungen von zufälligen Schwankungen zu unterscheiden.

    Muss ich meine ganze Website umbauen, um sichtbarer zu werden?

    Nein. Die drei genannten Maßnahmen lassen sich gezielt ergänzen, ohne die bestehende Website komplett neu aufzubauen. Ein klarer Identitätssatz, ein paar zusätzliche FAQ-Fragen oder ein vollständigeres Google-Unternehmensprofil sind oft schon ein guter erster Schritt.

    Sie wissen nicht, wo Ihre eigene Website in diesen drei Punkten steht?

    Wir schauen uns das gemeinsam an – ohne dass gleich alles neu gemacht werden muss. Mehr zu unserem Angebot für die Weiterentwicklung bestehender Websites: Website optimieren für Menschen, Suchmaschinen & KI

    Lesetipp

    Unser Interview im Wiener Bezirksblatt: „Ihre Website wird gefunden – aber niemand klickt mehr drauf“