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Man kann mit InDesign Fonts temporär laden?

Wie man als alte InDesignerin überrascht wird.

Die folgend beschriebene Funktion gibt es zwar schon seit CS5, doch mir ist sie erst jetzt aufgefallen:

Kürzlich übernahm ich einen Poster-Job, bei dem ich noch die Rückseite in InDesign zu gestalten und das Dokument fertig für den Druck zu bereiten hatte. Mir wurde ein von InDesign verpackten Ordner übergeben – Dokument, „Document fonts“ und „Links“.

Ich wurde auch darauf hingewiesen den Font bitte nur für diese Job zu verwenden oder ihn selbst zu kaufen. Als ich das Dokument öffnete bemerkte ich, dass ich den Font „eh hab“. Arbeite so vor mich hin und als ich einen Programmswitch zu Illustrator machte und der Font nicht im Schriften-Menü aufzufinden war, wurde ich skeptisch. Hier war der Font nicht vorhanden … wie jetzt?

Was macht das System mit diesem Font?

Es hatte nichts mit dem System und der System-Fontverwaltung zu tun. Seit CS5 erkennt InDesign den „Document fonts“ Ordner und lädt die Schriften temporär, die darin vorhanden sind automatisch.

In welchen Fällen ist es komfortabel, wenn InDesign quasi die Font-Verwaltung übernimmt?

Wenn man Jobs nur in InDesign bearbeitet. Es hat zur Folge, dass man „nicht immer alle Fonts“ laden muss. Das System kann so unterstütz werden und lädt nicht ständig in jeden Programm alle Schriften, die man aktiviert hat.

Seit CS 5 heißt der Ordner der verpackten Schriften nicht mehr „Fonts“ sonder „Document Fonts“.


Achtung:

Auf dem Mac können „nur“ TT- und OTF- jedoch keine T1-Schriften aktiviert werden. Bei Bedarf können auch PC-Schriften über diesen Ordern geladen werden und verursacht so kein Systemproblem.
Auf dem PC können über den „Document fonts“ Ordner TT-, T1- und OTF-Schriften aktiviert werden.

Nachtrag: Ich arbeite prinzipielle nicht mit einem Schriftverwaltungsprogramm, da ich gern selbst die Fonts im Systemordner im Griff habe.

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